ZH: Blaulicht first!

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Wie die Rettungskräfte erreichen, wenn das Mobilfunknetz bei Überbelastung (wie einem Grossanlass) zusammenbricht? Wie können diese – über den eigenen Funk hinaus – erreichbar bleiben, z.B. Polizei und Sanität per Handy an der Streetparade, auch wenn das Mobilfunknetz total überlastet ist? Es sind Versuche mit einem priorisierten Handy-Netz mit spezialisierter SIM-Karte im Gange.
Beat Weber,
» Text- und Audio-Bericht von SRF (21.12.18)

Während Streetparade oder Silvesterzauber passiert es regelmässig: Das Mobilfunknetz bricht zusammen. Wenn tausende von Menschen ein Foto verschicken oder kurz einen Anruf machten möchten, geschieht dies schnell. Damit gerade in diesen heiklen Situationen die Rettungskräfte erreichbar bleiben, haben Zürcher Blaulichtorganisationen zusammen mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz an der Streetparade eine Priorisierung des Mobilfunknetzes getestet. Auch an der diesjährigen Streetparade. Fazit: das normale Handynetz ist dann praktisch unbrauchbar.

Weil ein eigenes Netz aufzuziehen teuer ist, wurde eine dritte Möglichkeit geprüft. Ein spezielles Handy-Netz mit eigener SIM-Karte. Dieses priorisierte Handy-Netz sei bei Sunrise und Swisscom getestet worden. Und das mit Erfolg, wie Kurt Münger vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz auf Anfrage des Regionaljournals Zürich Schaffhausen erklärte. Dieses priorisierte Netz könne sinnvoll eingesetzt werden.

Die Rettungskräfte konnten auf diesem priorisierten Netz also gut wichtige Informationen austauschen. Und das sei, gerade bei Grossanlässen, sehr wichtig, sagt Theo Flacher von Schutz und Rettung Zürich. So würden sie ihre eigenen Fahrzeuge verfolgen, oder «tracken». Das sei wichtig, denn so erhalte Schutz und Rettung wichtige Informationen über Patientinnen und Patienten. Und so so zum Beispiel die Leitzentrale frühzeitig entscheiden, in welches Spital gefahren werden müsse.

Diese Informationen sind wichtig. Denn so können wir frühzeitig abklären, in welches Spital ein Patient überführt werden soll. Der Bund will nun verschiedene Organisationen, die an diesem priorisierten Netz interessiert sind, an einen Tisch holen. So soll für dieses priorisierte Netz ein einheitlicher Tarif und die bestmögliche Qualität herausgeholt werden.

Schutz und Rettung hätte trotzdem lieber ein eigenes Mobilfunk-Netz. Theo Flacher geht davon aus, dass Schutz und Rettung in Zukunft eine eigene Infrastruktur braucht, um den bestmöglichen Empfang in diesen Situationen zu garantieren.
Wir freuen uns auf den ersten Beitrag.
Bereitgestellt: 19.12.2018     Besuche: 14 Monat 
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