Kind im Bohrloch tot – Betreuung Eltern

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Julen, ein zweijähriger Bub, fiel am 13. Januar 2019 in Südspanien (Totalán, Provinz: Málaga) 70 m tief in ein (illegales) Bohrloch. In einem Wettlauf mit der Zeit drangen die Rettungskräfte in einem schwierigen Bergungsvorgang zu dem Kind vor. In der Nacht auf Samstag, 26. Jan, konnte der leblose Körper von Julen geborgen werden – die Hoffnung der Eltern, ihr Kind lebend zurückzubekommen, erfüllte sich nicht. Das in dieser Form bisher einmalige Geschehen hat in den Medien weltweit grosse Beachtung erfahren. Die Eltern, José Rosello und Victoria Garcia wurden während der gesamten zwölf Tage rund um die Uhr von Psychologinnen betreut. Aus Kreisen der Familie war zu hören, dass es aber vor allem die Anwesenheit von Juan José Cortes war, der den Eltern gut tat in den vergangenen fast zwei Wochen. Vor mehr als zehn Jahren hatte der Betreuer selbst seine damals fünfjährige Tochter verloren und daraufhin eine Organisation gegründet, die anderen Eltern hilft, über den Verlust ihrer Kinder hinweg zu kommen.
Beat Weber,
Aus der Berichterstattung in den Medien:
» Bericht(e) in der Basler Zeitung
» Bericht(e) SRF
Wir freuen uns auf den ersten Beitrag.
Bereitgestellt: 21.01.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch