ZH: Sicherheitswesten für Rettungssanitäter

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Rettungssanitäter geraten in zunehmenden Masse in heikle Situationen, werden verbal oder sogar leiblich angegriffen (vgl. dazu die Auswahl an Berichten bzw. die Links unten). Schutz und Rettung der Stadt Zürich will ihre 370 Sanitäterinnen und Sanitäter, Pikettoffiziere und Notärzte mit schuss- und stichsicheren Westen ausrüsten. In einer öffentlichen Ausschreibung sucht Schutz und Rettung der Stadt Zürich derzeit Westen, die von den Rettungssanitätern über der Einsatzkleidung getragen werden können. Nur wenn die Rettungskräfte selbst geschützt sind, könnten sie Menschen in Not helfen.
Beat Weber,


Medienberichte:
» Zürcher Sanitäter erhalten schusssichere Westen (NZZ, 18.9.19)
» Zürcher Sanitäter erhalten kugelsichere Wesen (20min, 18.9.19)
» Schusssichere Westen für Stadtzürcher Sanitäter (Blick, 18.9.19)https://www.cns-cas.ch/bericht/165
» Rettende brauchen Schutz (SRF, 18.9.19)

Zur Gewalt an Einsatz- und Rettungskräften: frühere Berichte und Stellungsnahmen (Medienschau):
» Zürich ZH – Stadtpolizisten von aggressiver Menge angegriffen und verletzt (Polizei Schweiz)
» Schon 19 verletzte Zürcher Stadtpolizisten seit Anfang Jahr (Blick, 1.5.18)
» Zürich reagiert auf Gewalt gegen Polizisten (Bluewin, 20.8.18)
» Nach Gewalt-Eskalation: Zürichs neue Polizeichefin ist gefordert (Tagesanzeiger, 20.8.18)
» Fast täglich werden Rettungssanitäter Opfer von Gewalt (NZZ, 20.8.18)
» „Die Schweiz hat kein Gewaltproblem“ (SRF, 20.8.18)
» Oberster Polizist der Schweiz fordert mehr Personal (SRF: Samstagsrundschau, 25.8.18)
» Angriffe auf Rettungskräfte in Deutschland (Welt, 2.1.19)
» Gewalt an „Blaulicht“-Einsatz- und Rettungskräften (CNS/CAS, 20.12.18)



Müssen auch Care Teams | Notfallseelsorge künftig mit Gewaltanwendungen rechnen?
Die Ereignisse in Zürich – aber nicht nur dort – zeigen eine zunehmende Bereitschaft – jedenfalls im Bereich von Grossstädten –, Gewalt nicht nur gegen die Polizei, sondern auch gegen (unbewaffnete) Rettungskräfte wie die Sanität einzusetzen. Das beunruhigt, führt zu Diskussionen und inzwischen auch zu Massnahmen (Pfeffersprays, Bodycams, Sicherheitswesten). Sind neben der Polizei auch weitere Dienste im Bereich von Schutz und Rettung von Gewalteinwirkungen von aussen betroffen, stellt sich früher oder später auch die Frage, ob und inwiefern auch Care/NFS-Einsätze – insbesonderen bei heiklen Stadt-Einsätzen – mit Gewalt rechnen müssen? Bisher ist mir diesbezüglich kein Fall publik geworden (abgesehen von gewissen Aggressionen, denen Care Teams | Notfallseelsorger bei Einsätzen von betroffenen bzw. traumatisierten Menschen ausgesetzt werden können).
Dr. Beat Weber, Geschäftsführer CNS / CAS

Wir freuen uns auf den ersten Beitrag.
Bereitgestellt: 18.09.2019     Besuche: 5 heute, 61 Monat 
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