Interopérabilité / Interoperabilität

Meine Bilder<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>cns-cas.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>2</div><div class='bid' style='display:none;'>121</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Les équipes de soins travaillent au niveau cantonal. Parfois, cependant, une coopération au-delà des frontières cantonales est nécessaire. Paul Bühler, président du GT AU CH, a mis au point un petit guide d'interopérabilité. La préoccupation duGT AU CH avec le nouveau Care-portail est de faciliter et de promouvoir la coopération. Un petit document enrichi d'images de symboles peut être trouvé en allemand et en français. / Care Teams arbeiten kantonal. Zuweilen bedarf es aber der Zusammenarbeit über Kantonsgrenzen hinweg. Paul Bühler, Präsident der AG NFS CH, hat eine kleine Wegleitung zur Interoperabilität zusammengestellt. Das Anliegen der AG NFS CH mit dem neuen Care-Portal ist es die Zusammenarbeit zu ermöglichen und zu fördern. Eine kleine, mit Symbolbildern angereicherte Handreichung findet sich in deutscher und französischer Sprache nachfolgend angehängt
Beat Weber,
Interoperabilität
(von lateinisch opera „Arbeit“ und „zwischen“) meint die Fähigkeit zur Zusammenarbeit von verschiedenen Systemen, Techniken oder Organisationen. Dazu ist in der Regel die Einhaltung gemeinsamer Standards notwendig. Die Standards im Care-Bereich sind mit den „Ausbildungs- und Einsatzrichtlinien“ des » NNPN gegeben. Der Informationsfluss dagegen muss grundsätzlich geregelt, aber auch immer wieder überprüft werden, da sich die Organisationen vor allem personell stetig verändern. Das KKK, „Krisen Köpfe kennen“ muss deshalb gepflegt werden. Die Internetplattform(en) » www.cns-cas.ch / » www.aumoneriedurgence.ch / » www.care-teams.org will die Interoperabilität fördern und ermöglichen. Dort finden wir die Adressen, Alarmnummern und Ansprechpersonen der Care-Teams der einzelnen Kantone.

Szenario
Im Kanon A passiert ein Unfall mit Schwerverletzten und Toten. Die Kantonspolizei A hat das Care-Team des Kantons A aufgeboten. Dieses betreut die Unverletzten, Augenzeugen usw. Die Unverletzten berichten, dass sie im Kanton B wohnhaft sind, wo auch die Angehörigen der Schwerverletzten und Toten wohnen. Die Angehörigen im Kanton B erfahren durch die Medien, dass es im Kanton A ein Unfall mit Schwerverletzten und Toten gegeben habe. Jemand der Unverletzten hat auch per Mobile seinen Angehörigen berichtet. Die Leute, die vom Unfall erfahren haben, sind aufgewühlt und ratlos. Die Frage stellt sich: Wie arbeiten die Einsatzkräfte und Care-Teams der verschiedenen Kantone zusammen? Wie informieren sie und tauschen die notwendigen Informationen aus?

Wie soll das nun in der Praxis funktionieren?
Im Kanton A hat die Kantonspolizei den Tatbestand und die Adressen der Betroffenen aufgenommen. Sie kennen darum die Namen und Adressen der Betroffenen aus dem Kanton B. Die Betreuenden des Care-Teams A haben die Bedürfnisse ihrer Betroffenen eruiert. Polizei und Care-Team sind sich bewusst, dass im Kanton B Todesnachrichten zu überbringen sind. Die Kantonspolizei des Kantons A informiert die Kantonspolizei des Kantons B und gibt die Kontaktadresse des Einsatzleiters des Care-Teams A bekannt. Die Alarmzentrale des Kantons B alarmiert das Care-Team B. Die entsprechende Stelle der Polizei des Kantons B informiert mit Unterstützung ihres Care-Teams die Angehörigen bzw. überbringt die Todesnachricht. Die Betreuer der Care-Teams der beiden Kantone sprechen sich gegenseitig ab.

Wir freuen uns auf den ersten Beitrag.
Bereitgestellt: 30.11.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch