NW/OW: 10 Jahre Care Teams (2010–2020)

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2010 haben die Kantone NW und OW die Aufgaben von der Zentralschweizer Gesamtorganisation übernommen und eigene Teams aufgebaut. Seither führt jeder Kanton der Zentralschweiz ein eigenes Care Team. Diese koordinieren sich und arbeiten bei Bedarf im Verbund der Care Organisation Zentralschweiz (COZS: UR, SZ, NW, OW, LU, ZG) zusammen. Die neuen Strukturen haben sich bewährt. Auslöser für die Gründung der Zentralschweizer Care Teams war das Attentat im Zuger Kantonsparlament im September 2001, bei dem 14 Politiker ums Leben kamen.
Beat Weber,


» Bericht Luzerner Zeitung (M. Piazza, 23.1.2020)

Nidwalden:
Rund ein Dutzend Mal pro Jahr werden die Care-Givers von der Polizei aufgeboten, wenngleich die Dramen sich meistens unter Ausschluss der Öffentlichkeit abspielen. In NW (mit Engelberg OW) ist das » Care-Team der Gesundheits- und Sozialdirektion unterstellt. Marino Bosoppi-Langenauer, der damals schon dabei war, zieht eine positive Bilanz zur Dezentralisierung und der neuen Trägerschaft. «Wir haben kurze Anfahrtswege, kennen viele Polizisten, Rettungssanitäter und sonstige Mitglieder von Blaulichtorganisationen, mit denen wir eng zusammenarbeiten, gut.» Die 17 teils langjährigen Mitglieder, die zwischen 34 und 70 Jahre alt sind und von unterschiedlichen Berufen herkommen, werden in einem fünftägigen Kurs auf ihre Arbeit vorbereitet und bilden sich regelmässig weiter.

Obwalden:
Das 10-köpfige » Care-Team leistete 2019 sechs und 2018 dreizehn Einsätze. Es ist mit demselben Auftrag wie in NW unterwegs, ist aber anders als das Team von NW dem Zivilschutz angegliedert. Leiterin Janine Tettamanti ist damit zufrieden – nicht nur in organisatorischer Hinsicht: «Wir sind wie ein Zivilschutzangehöriger versichert, werden auf Stundenbasis entlöhnt. Und der Arbeitgeber erhält für die Zeit, in der wir am Arbeitsplatz fehlen, eine Erwerbsausfall-Entschädigung.»
Wir freuen uns auf den ersten Beitrag.
Bereitgestellt: 27.01.2020      
aktualisiert mit kirchenweb.ch