Stadtzücher Kirche: Rückzug aus Suizidhilfe

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Der reformierte Zürcher Stadtverband hebt seine Fachstelle Kirche und Jugend auf: Die Suizidnachsorge gehöre nicht zur Kernkompetenz der Kirche.
Beat Weber,
Im Zuge des Reformprozesses zu einer grossen Kirchgemeinde hat der reformierte Stadtverband seine einzige Fachstelle mit 320 Stellenprozenten auf Anfang 2018 abgeschafft. Die Fachstelle hatte die Jugendarbeit in den 34 Kirchgemeinden der Stadt koordiniert, Veranstaltungen zu Themen wie Radikalisierung organisiert, über neue religiöse Bewegungen informiert und trug die beliebte «Nacht der Lichter» mit. Darüber hinaus unterstützte sie am Rande andere innovative Projekte wie die spätere Notfallseelsorge oder die Streetchurch für junge Menschen.

Stellenleiter Weisshaupt hat sich vor allem einen Namen als Pionier der sogenannten Suizidnachsorge gemacht. Innerhalb der Fachstelle leitete er geführte Selbsthilfegruppen für Hinterbliebene, die jemanden durch Suizid verloren haben. Solche Gruppen gibt es mittlerweile auch in Bern und Biel, bald auch in St. Gallen. Ende 2016 hat Weisshaupt die Gruppen unter dem Dach des Vereins » Trauernetz zusammengeführt.

Der gesamte Beitrag des Tagesanzeiger (MIchael Meier, 1.2.2018) findet sich » hier.
Wir freuen uns auf den ersten Beitrag.
Bereitgestellt: 18.01.2018      
aktualisiert mit kirchenweb.ch